Thursday, 15. october 2009
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22:05
Woher stammt eigentlich der Begriff "Migrationshintergrund"? Migration von "Migrare", Wandern - und Hintergrund
vielleicht vom Englischen "background"?
"Migrationshintergrund" klingt provokanter oder eben "hintergründig", als wolle sich da etwas
verbergen.
Das verleiht dem Begriff einen leicht suspekten Beigeschmack und verunglimpft die so Bezeichneten.
Tatsächlich gibt es das Wort seit den 90er Jahren, wie man auf Wikipedia nachlesen kann.
Schöpferin war die Essener Pädagogikprofessorin Ursula Boos-Nünning, (Was darf man von jemandem
erwarten, der so einen Namen trägt?)- Spass beiseite!
Die "Deuken", so die Kurzform, verstehen sich als Vermittler
zwischen Deutschen und Türken.
Und das nach solchen WM06-Fahnen... Foto: dpa
Warum kann man diese Menschen nicht einfach "Nachkommen von Einwanderern" nennen. Das sind sie doch auch. "Migrationshintergrund" würde ich auf die Liste "Unwort des Jahrhunderts" setzen. Man sieht
doch nur, was für ein Blödsinn mit unserer Sprache angestellt wird.
Viel wichtiger ist es, und das nicht erst seit Sarrazin, sich einmal sachlich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Dazu empfehle ich folgendes Video:
von Bill Armstrong
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veröffentlicht in: Gesellschaft
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Daran ist leider etwas Wahres, denn der unterschwellige Argwohn allem Fremden gegenüber ist nach wie vor da.
Mit Migration versucht man also krampfhaft zu verschleiern, dass wir schon lange ein Einwanderungsland sind - leider ohne klare Regeln als Gebrauchsanweisung für die Zuzöglinge.
Zum Leidwesen aller Beteiligten!