Freitag, 16. oktober 2009
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Pünktlich zum Jahresende am Anfang der beginnenden Vorweihnachtszeit sind die wieder da. Die
Spendenorganisationen und im Fahrwasser alle "Schwarzen Schafe".
5 bis 10 Milliarden Euro spenden die Deutschen jährlich und es wäre schön, wenn 100% von den Geldern auch bei den Bedürftigen ankommen würden. Dies ist aber mitnichten so. Denn erst einmal wird mit
den Spenden der Verwaltungsaufwand der Organisation bezahlt. Deshalb ist entscheidend, wie sparsam und effizient dort gearbeitet wird.
Beispiel Werbung. Ich spende nicht mehr an Organisationen, von denen ich alle 2 Wochen einen Brief bekomme. Neuerdings wirbt man sogar mit einem Spot im
Fernsehen. Ich glaube, dass es "Brot für die Welt" war. Überflüssig, denn wer spenden will, der findet auch die richtige Adresse für sein Geld ohne mit Werbung vollgemüllt werden zu
müssen. Offensichtlich zwingt aber die Konkurrenz die Organisationen zu diesen Massnahmen. Jeder einzelne Spender muss für sich selbst entscheiden, was er toleriert.
Wichtig ist, dass sie nicht an "Schwarze Schafe" geraten, die Sie unter dem Siegel der Hilfbereitschaft um ihr sauer verdientes Geld prellen. Aufdringliche
Spendensammler an der Tür sollten sie kurz und bündig abwimmeln. Es geht diesen nur um ihre Erfolgsprovis
ion.
Unabhängige Informationen erhält der Verbraucher vom DZI, dem Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen.
DZI vergibt ein Prüfsiegel und hat ausführliches Dokumentationsmaterial mit wichtigen Hinweisen für Spendenwillige verfügbar.
Das DZI Prüfsiegel
von Bill Armstrong
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veröffentlicht in: Wirtschaft
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